Arbeitsweisen

Danke für Ihr Interesse an meiner Arbeit!

Für meine keramischen Objekte verwende ich rotbrennenden, freischamottierten Ton. Alle Keramiken sind aufgebaut und mit sog. "Engoben", eingefärbten Tonpulvern, bemalt.

Um einen gleichmäßigen, deckenden Farbüberzug zu erhalten, trage ich jede Farbe dreimal mit dem Pinsel auf, solange der Ton noch feucht, man sagt "lederhart", ist. Nach dem ersten Brand, dem sog. "Schrühbrand" bei 950° C im Elektroofen, glasiere ich meine Objekte mit einer transparenten, bleifreien Glasur, welche die Farben intensiviert.

Die Fische, die einen nassen Eindruck erwecken sollen, tauche ich ganz in einen Eimer mit Glasur. Objekte, bei denen kein Glanz erwünscht ist (z.B. die Vögel), reibe ich nach dem ersten Brand bloss mit Glasurpulver ein. Dadurch entsteht ein seidenmatter Glanz und eine Festigkeit der Oberfläche, die das Objekt auch wettertauglich macht.

Schau mir in die Augen, Kleiner....

Ein Tropfen Glasur auf die mit Engoben bemalten Augen sorgt für einen recht realistischen Glanz gerade dann, wenn der Körper des Tieres eher stumpf ist. Für jedes Objekt brauche ich zwischen zwei und fünf Tagen, Trockenzeiten, Glasieren und Brennen natürlich nicht mitgerechnet. Grosse Objekte brauchen zum Trocknen etwa zwei Wochen, der zweite "Glattbrand" erfolgt im Elektroofen bei 1080° C.

Meine Objekte sind sowohl für das Haus als auch für den Garten geeignet, bei nassem Frost sollte man sie jedoch ins Haus nehmen.
Jedes Objekt ist ein Einzelstück. Ich mache keine Zeichnungen, bevor ich mit der Arbeit beginne, sondern habe eine grobe Idee im Kopf, die ich im Laufe des Arbeitsprozesses verfeinere. So entstehen oft Kreaturen, die mich selbst überraschen und erheitern.

Buzzi!

Mein Bestreben gilt einer Balance zwischen einer strengen Form einerseits und verspielten Details andererseits. Mich amüsieren die humoresken Aspekte meiner Arbeit und ich freue mich, wenn sie auch bei Ihnen ein Schmunzeln hervorrufen.